|
1630
gibt der Bischof von Würzburg den Befehl, 1200 Frauen und Männer als Ketzer und Hexen zu verbrennen. Im gleichen Jahr wird auch die Hinrichtung von 600 Frauen (und etlichen Männern) vom Erzbischof von Bamberg angeordnet.
Galileo Galilei muss, bei einem Prozess 1632/33, seinen ketzerischen Thesen (die Welt ist nicht der Mittelpunkt des Universums) abschwören, um dem
Feuertod zu entgehen.
Auf Geheiß des Erzbischofs von Salzburg werden (1676) 97 Frauen verbrannt, die beschuldigt wurden eine Viehseuche "herbei gezaubert" zu haben.
1684 findet in England die letzte Hinrichtung einer Hexe statt. Höhepunkt der Hexenverfolgung, nach der Zeit der Reformation (Gegenreformation).
Zu dieser Zeit war zwar die Phase der Wissenschaftsgeneration, doch kam diese zu spät, der Hexenwahn war nicht mehr aufzuhalten. Danach, der Beginn aufklärender Tendenzen. Die Männer, die den Hexenwahn schon
lange bitter bekämpft hatten, der Jesuit Friedrich Spee, der Reformierte Balthasar Bekker, Christian Thomasius und Johann Weier, fanden langsam Gehör.
1745 wurde in Frankreich das letzte mal der Scheiterhaufen angezündet.
1775 wurde in Deutschland die letzte Hexe hingerichtet.
1782 letzte Hinrichtung in der Schweiz
1792 In Polen wird zum letzten Male einer Frau der Hexenprozess gemacht. Todesurteil, dass stand schon vor der Verhandlung fest.
Von nun an wurden die Hexen ins naive und lächerliche gezogen und in Märchen verbannt.
|